Unser Leitbild

2018 wurde das Heidiseum mit dem Ziel gegründet, das literarische Lebenswerk der Schweizer Autorin Johanna Spyri auf eine neue kulturelle Grundlage zu stellen. Wir entwickeln, begleiten und realisieren Kulturprojekte unterschiedlicher Art und Ausrichtung zum Thema Johanna Spyri und «Heidi».

In Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen werden an den Schnittstellen Wissenschaft, Kunst und Öffentlichkeit innovative Ausstellungen und Projekte realisiert, die neue Aspekte rund um den Mythos «Heidi» beleuchten.

Das Heidiseum ist Eigentümerin des Heidi-Archivs, das eine außergewöhnliche Sammlung an Dokumenten und Nachlässen in verschiedenen Bereichen beherbergt. Das Archiv befindet sich im Herzen von Zürich und kann unter Voranmeldung besucht werden.

Erfahren Sie auf unserer Plattform mehr über die vielfältige Arbeit des Heidiseum sowie über das Lebenswerk der Autorin, deren «Heidi»-Romane weltweit zum Kanon der Kinderliteratur zählen.

Auswahl an Spyri-Übersetzungen zwischen 1882 und 1958

Ausstellungen

Heidi in Israel. Eine Spurensuche
23. März bis 16. Oktober 2022 in München

Heidis Welt sind die Berge ― und diese sind weltweit zum Sehnsuchtsort für unzählige junge Leserinnen und Leser geworden. Auch in Israel fand Heidi ihre „Bühne“. Die Schweizer Autorin Johanna Spyri hat mit „Heidi“ (1880) den letzten großen Heimat- und Heimwehroman Europas geschrieben, der weltweit und so auch in Palästina und dem späteren Israel die Jugenderinnerungen unzähliger Menschen geprägt hat. Die Motive, die in „Heidi“ zur Sprache kommen waren für die junge Leserschaft von großer emotionaler Bedeutung und identitätsstiftend. 1946 erstmals ins Hebräische übersetzt, erscheint Spyris Roman zu einer Zeit, in der die Themen Heimat, Heimatverlust und Neubeginn höchst relevant waren. Die Ausstellung nimmt Besucherinnen und Besucher mit auf eine Zeitreise durch die jahrzehntelange Rezeptionsgeschichte des Schweizer Kinderbuchklassikers aus einer jüdischen Perspektive heraus.

Begleitet wird die Ausstellung von einer Foto-Installation des israelischen Künstlers Niv Fridman.

Eine Ausstellung des Heidiseum in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum München.

Schatten und Licht.
Heidis Erfolgsgeschichte in Israel — Eine Spurensuche
7. September 2021 bis 17. Oktober 2021 in Kilchberg (Zürich)

Heidi ist der letzte große Heimat- und Heimwehroman. Auch in Israel hat er die Jugenderinnerungen vieler Menschen geprägt. Die erste hebräische Gesamtübersetzung von Heidi erschien 1946 in Palästina – zwei Jahre vor der Staatsgründung und zu einer Zeit, als das Thema Heimat höchst relevant war. Seitdem gehört der Roman auch in Israel zum Kanon der klassischen Kinderliteratur mit einer beachtlichen Verlags-, Übersetzungs- und Illustrationsgeschichte.

Heidis Meisterzeichner –
Eine Begegnung zwischen den Welten
5. DEZEMBER 2019 in Gotha

Im August 2019 wurde in einem privaten Treffen im Nationalmuseum Zürich Geschichte gezeichnet. Dem berühmten Meisterzeichner und Vater der weltbekannten japanischen Heidi-Figur von 1974, Yōichi Kotabe, wurde anlässlich der ihm dort gewidmeten Ausstellung «Heidi from Japan» die Original-Entwürfe der ersten Heidi-Darstellung der Welt von Friedrich Wilhelm Pfeiffer (1822–1891) gezeigt. Tief berührt von dieser künstlerischen Begegnung zeichnete Kotabe zu diesen Entwürfen als Reaktion drei Heidi-Bilder und schlug damit eine Brücke in die Vergangenheit. In diesen einzigartigen Dokumenten der Illustrationsgeschichte begegnen sich zwei Künstler aus zwei Kulturen aus zwei Jahrhunderten auf Augenhöhe. Kotabe hat mit seinen Zeichnungen Pfeiffers Heidi zurück in die Gegenwart geholt.

Impressionen aus dem Archiv

Hören Sie hier das weltberühmte Heidi-Lied des Komponisten Christian Bruhn in einer Klassik-Version, das er dem Heidiseum für seinen Internetauftritt zur Verfügung gestellt hat. Wir danken Herrn Bruhn für diese Geste!

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